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24. August 2017 Tempelhof-Schöneberg

Gesichtsscanner am Südkreuz stoppen – sichere Bahnhöfe durch mehr Personal

„Wir brauchen und wollen keine Gesichtsscanner. Der Probelauf am Bahnhof Südkreuz muss beendet werden“, erklärt Alexander King,  Bezirksvorsitzender und Direktkandidat der LINKEN in Tempelhof-Schöneberg anlässlich des Besuchs des Bundesinnenministers gestern am Bahnhof Südkreuz. King weiter:

Der Bundesinnenminister de Maizière hat war gestern am Fern- und S-Bahnhof Südkreuz in Tempelhof-Schöneberg, um eine weitere Ausgeburt seines Kontroll- und Überwachungswahns zu besichtigen: das Pilotprojekt zur Videoüberwachung mit Gesichtsscanner. Wie nicht anders zu erwarten, fühlte er sich anschließend in unnachahmlicher Ignoranz bestätigt - und das, obwohl sein Projekt mittlerweile bundesweit auf heftige Kritik stößt. Schon der bisherige Verlauf der Probephase hat viele datenschutzrechtliche Fragen aufgeworfen, die Bundesdatenschutzbeauftragte deshalb zu Recht den Abbruch gefordert.
 Dieser Forderung schließt sich DIE LINKE an. Das ganze Projekt muss aufgegeben werden. Es wird uns nicht vor Terror schützen, sondern nur weiter unsere Freiheitsrechte, insbesondere das auf informationelle Selbstbestimmung, einschränken. Sichere Bahnhöfe, in denen niemand Angst haben muss, Opfer von Gewalt zu werden – das will auch DIE LINKE. Dafür brauchen wir mehr Sicherheitspersonal und mehr Personal auf den Bahnsteigen, aber nicht mehr Überwachung.


Gegen Videoüberwachung mit Gesichtserkennung