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Montag, 7. Mai 2018 Tempelhof-Schöneberg

Erfahrungsaustausch: Milieuschutz und Mieten in Tempelhof-Schöneberg

19 Uhr in der Roten Insel, Feurigstr. 68, 10827 Berlin-Schöneberg

Mit Dr. Christine Scherzinger (Bezirksverordnete, Die Linke),
Harald Gindra MdA,
Elisabeth Voß (Bürgerdeputierte/sachkundige Bürgerin, parteilos) und
Joachim Oellerich, Berliner MieterGemeinschaft e.V.

Mittlerweile werden in Tempelhof-Schöneberg sieben soziale Erhaltungsgebiete ausgewiesen, auch als Milieuschutzgebiete bezeichnet. Der Bezirk reagiert damit auf steigende Mieten und Verdrängung. Um die Zusammensetzung der Bewohner_innenschaft zu erhalten, können Modernisierungsmaßnahmen und die Umwandlung in Wohnungseigentum eingeschränkt werden.
Verkäufe ganzer Häuser sind nur mit Auflagen zum Schutz der Mieter_innen möglich, in Einzelfällen kann der Bezirk sein Vorkaufsrecht geltend machen.

Die Fraktion Die Linke hat sich im Stadtentwicklungsausschuss und in der Bezirksverordnetenversammlung dafür eingesetzt, dass weitere Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden. Wir wissen aber auch, dass diese nur einen begrenzten Schutz bieten. Der Milieuschutz kann bestenfalls die schlimmsten Auswirkungen der profitablen Verwertung privaten Immobilieneigentums einschränken, und auch dies nur, wenn Sie als Mieter_innen aufmerksam bleiben, sich zusammen tun und sich wehren, sobald Sie zum Beispiel von geplanten Verkäufen oder Modernisierungen erfahren.

Wir möchten mit Ihnen beraten, wie wir Sie mit unserer Arbeit noch besser unterstützen können, und auch die Gelegenheit bieten, dass Sie sich untereinander austauschen.
Wohnen ist ein Menschenrecht und Wohnraum darf keine Ware sein!

Dateien:
Milieuschutz_und_Mieten_07_MAI_2018_Veranstaltung_neu.pdf0.9 M