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24.03.2015

Felicia Hanhardt: Surselva • Travel • Little Home

Ausstellungseröffnung

Werkserien Ölmalerei
24. März – 19. Juni 2015
www.felicia-hanhardt.de

Felicia Hanhardt zeigt Bilder aus drei Werkserien. In ihrer Malerei beschäftigt sie sich mit visuellen Eindrücken aus Alltagsstrukturen wie in „Little Home“ und „Travel“; und aus ihrer Biografie wie in „Surselva“, das die Eindrücke einer Hirtin in den Schweizer Alpen thematisiert.
Die Werkserien erzählen eine Art abstrakter Geschichte, deren Bilder assoziativ verknüpft sind. Die Motive der Ölbilder entstehen auf der Basis eigener Fotografien. „Auslöser für die Surselva Series war ein Hirtenjob in der gleichnamigen Gegend in den Schweizer Alpen.
Im August 2011 übernahm ich für zwei Monate eine Alp mit Jungvieh, einigen Pferden und einer Hütte mit Sicht über das Vorderrheintal auf die Gebirgsketten Obersaxens und des Valser Tals.
Ich machte während der Alpzeit Fotos als Vorarbeit für eine Serie von Ölbildern. Daraus sind die Bilder der Surselva Series entstanden. Abseits der Großstadthektik fokussiert sich die Aufmerksamkeit neu: Bewegungen und die wenigen Geräusche werden stärker wahrgenommen, die Natur intensiver erlebt, die Wahrnehmung verschärft sich, Betrachtungen über die großen Zusammenhänge bekommen Raum.
Es ging mir in der Serie nicht um eine Art Dokumentation über das Leben auf der Alp an sich, sondern um diese speziellen Betrachtungen und Wahrnehmungen. Spezifische, flüchtige, unspektakuläre, sich wiederholende Begebenheiten: die Aufmerksamkeit eines Tieres etwa, der Stillstand in der Hitze eines Nachmittags – so wie sie auf einer Alp vorkommen können. Ebenso geht es auch nicht um die Surselva als Gebiet – die ursprüngliche Bedeutung des Namens - 'oberhalb des Waldes' - steht als Synonym für 'in Distanz zur Zivilisation'.“
Felicia Hanhardt

27.11.2014

Das Massaker in Odessa

Ausstellungseröffnung: Fotodokumentation

Die Wanderausstellung, die bereits in der Ladengalerie der Tageszeitung Junge Welt gezeigt wurde, ist seit dem 27. November 2014 bei uns in der Roten Insel, Feurigstr. 68, zu sehen.
Bei der Eröffnung war Wolfgang Gehrcke zu Gast. Die Ausstellung beinhaltet Aufnahmen chronologisch, entsprechend des Geschehens am 2. Mai 2014 in Odessa. Aus dem Begleittext zur Ausstellung:"(...) Hier und dort entflammen Konflikte zwischen faschistischen Schlägern und Bewohnern von Odessa, sowie Majdan-Gegnern. In den Straßen erscheinen Ordnungskräfte, die eine Kette zwischen den kämpfenden Seiten zu bilden beginnen. Die Provokateure, die sich hinter den Rücken und Schildern von Polizisten verstecken, beginnen mit Schusswaff en zu schießen. Die ersten Opfer sind zu beklagen. (...) "


 

Ausstellungseröffnung: "Syrien in Not"

Sabiha Karden, die Künstlerin eröffnete heute die Ausstellung "Syrien in Not" und begrüßte die zahlreichen BesucherInnen in der Roten Insel.

Prof. Rayan Abdullah, Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bewunderte in seiner Laudatio ihre farbprächtigen Bilder. Desweiteren sprach er über die harmonische Beherrschung der Technik, und des Materials: Pastell, Acryl und Aquarell; über das Papier sowie über die Leinwand; über die Farben, die Ebenen und über den beeindruckenden Gebrauch der Symbole ihres Landes Syrien, die dem Betrachter vieles mitteilten. Viel Geschichte sei darin, viel Gefühl, viel Leidenschaft, immens groß sei die Liebe für ihre Heimat Syrien.

Sie selbst sagt: "ich bin in Pastellfarbe verliebt".

Prof. Dr. C.P. Haase, vom Kunsthistorischen Institut der FU Berlin, redete über die zahlreichen Interpretationsmöglichkeiten ihrer Bilder. Als Kunsthistoriker könne er die Geschichte in ihren Bildern besonders gut lesen und verstehen. 

Beide Professoren bedankten sich bei der Künstlerin für die Bereicherung durch ihren künstlerischen Beitrag.

Sabiha Kardens Bilder werden bis zum 2. Februar 2013 ausgestellt, und können während der Öffnungszeiten in der Roten Insel bewundert werden.

Besten Dank für Euer Zahlreiches erscheinen und ganz besonderen Dank an Sabiha Karden für die wunderschönen Bilder.