
Am 5. Juni fand eine Demonstration gegen die blutige und völkerrechtswidrige Aktion der israelischen Streitkräfte statt, die in internationalen Gewässern die Friedensflottille aufgebracht hatten. Dabei waren mindestens neun Menschen erschossen worden (einer schon vor dem Entern, andere augenscheinlich durch regelrechte Hinrichtungen). Die Demonstration richtete sich auch gegen die Blockade Gazas und gegen die Besetzung der Westbank und Ostjerusalems. Scharf verurteilt wurden auch die deutschen Waffenlieferungen an Israel, die nicht nur Waffenlieferungen in eine Krisenregion darstellen, sondern auch die Völkerrechtsverletzungen Israels unterstützen.
Organisiert u. a. von der Friedenskoordination, der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“, Gruppen von DIE LINKE, dem „Kurdistan-Solidaritätskomitee“ und Palästinensern, fanden sich um 12:00 Uhr über 1200 Menschen am Hermann-Platz zusammen, um dem internationalen Aufruf zum Aktionstag für Gaza und Palästina zu folgen. Der Zug ging durch Neukölln und Kreuzberg. Offenbar schlossen sich unterwegs weitere empörte Menschen an.
Auf der Abschlusskundgebung am Mariannen-Platz sprach auch Inge Höger (MdB DIE LINKE), die zusammen mit ihrer Fraktionskollegin Annette Groth und dem ehemaligen Fraktionskollegen Norman Peach durch die Israelischen Streitkräfte gekidnappt worden war.
Im Wesentlichen ist es dieses Bündnis, das am Donnerstag, dem 17. Juni, um 19:00 Uhr eine Solidaritätsveranstaltung („Werkstatt der Kulturen“, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin, U Hermann-Platz) unter dem Motto „Schluss mit Blockade von Gaza – Freiheit für Palästina“ organisiert.











