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Erneute Bewerbung als LPT Delegierte

Marina Wehrsen

MW

65 Jahre, Rentnerin

Nachdem ich 2010 als Antwort auf die Agenda 2010 zu den LINKEn gekommen bin, liegt es mir sehr am Herzen, mich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen.

Durch jahrelange Arbeit als Krankenschwester in einem Kiezkrankenhaus, sind mir die verschiedensten Probleme der Menschen alles andere als fremd.

Seit 2016 gehöre ich dem Bezirksvorstand an. Das zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist, diesen sehr aktiven Bezirksverband, auch auf Landesebene angemessen zu vertreten.

Außerdem setze ich mich dafür ein, dass Mitglieder, die keine Akademiker sind, ebenfalls die Partei „abbilden“ und sich einmischen.

Aktiv bin ich im Bezirk bei Infoständen, Festen, Kieztreffen. Außerdem bin ich Mitglied der BO Tempelhof, der neu gegründeten LAG Säkulare LINKE, und LPT Delegierte.

 

Mir sind Flügelkämpfe nicht wichtig, sondern nur der Einsatz für eine humanere, tolerantere und friedlichere Welt, und die Suche nach Gemeinsamkeiten, nicht nach Trennendem.
 

Vielen Dank für Eure Stimme


 

Erneute Bewerbung als Delegierter zum Landesparteitag

Klaus-Jürgen Stolz

KJS

73 Jahre, Rentner
 

Ich gehöre sei t 2012 der LINKEn an, da mich die zunehmende Ungerechtigkeit in diesem Land irgendwie zum Handeln „zwingt“.

Nach einem sehr langen Berufsleben im Fleisch verarbeitenden Gewerbe, habe ich nun die Zeit mich an Infoständen, bei Jobcenteraktionen, als Mitglied der Säkularen LINKEn und als LPT Delegierter aktiv einzubringen.
 

Als Delegierter möchte ich gerne ein Sprachrohr für diesen sehr engagierten Bezirksverband sein. Mir ist es wichtig, alles undogmatisch, kompromissbereit und sachlich anzugehen.

 

Ich hoffe auf Eure Unterstützung, und freue mich, wenn ich als ehemaliger Arbeiter den Bezirk vertreten kann.


 

Bewerbung als Landesparteigsdelegierte

Lydia Krüger

LK

Politologin und Soziologin, 2 Kinder

seit 1996 Parteimitglied (PDS, Linkspartei, DIE LINKE)

Mitglied u.a. bei verdi (seit 1998), Attac

seit 2006 Mitarbeiterin von Sahra Wagenknecht

Seit Januar 2019 Mitglied im BundessprecherInnenrat der Strömung Sozialistische LINKE


Ich kandidiere als Delegierte für den Landesparteitag. Ein Wahljahr steht bevor und wir müssen Diskussionen über unsere Strategie, den Wahlkampf und das Wahlprogramm führen. Dazu habe ich in den letzten Jahren auf 2 Landesparteitagen als Ersatzdelegierte einen Beitrag geleistet und möchte dies – sofern es mir jeweils zeitlich möglich ist – auch weiter tun.

Im November 2019 hatte ich unseren Antrag „Den ÖPNV günstiger, nicht teurer machen“ mit erarbeitet, habe auf dem Landesparteitag die Fahrpreiserhöhung kritisiert und vor den Folgen einer Zerschlagung der S-Bahn gewarnt. Außerdem habe ich mich an der Diskussion über eine Reform des Systems der Mandatsträgerabgaben beteiligt.

Zum Bundesparteitag der Linken habe ich (über die „Sozialistische Linke“) den Antrag „Keine Rückkehr zu unsozialer Kürzungspolitik – mit öffentlichen Zukunftsinvestitionen die Krise überwinden“ eingebracht, der vom Parteivorstand übernommen wurde. Investitionen in die soziale Infrastruktur voranbringen halte ich auch für die wichtigste Aufgabe in Berlin.

Für den nächsten Landesparteitag schlage ich vor, ggfalls einen Dringlichkeitsantrag zum Pflegenotstand einzubringen, da Pflegekräfte (nicht nur) auf den Intensivstationen massiv überlastet sind und es dringend wäre, jetzt über Prämien Beschäftigte zu belohnen und zur Rückkehr in den Beruf zu bewegen – statt Pflegekräften eine 60-Stunden-Woche aufzunötigen
wie es in Niedersachsen schon geschehen ist.

Außerdem setze ich mich für Änderungen am Antrag „Für eine migrantische und antirassistische Linke.Berlin“ ein. Ich finde, wir sollten alle Menschen, die in dieser Gesellschaft sozial benachteiligt oder diskriminiert werden, zum Eintritt in DIE LINKE, zur Mitarbeit und zur Übernahme von Positionen ermutigen. Bislang gelingt uns das nur unzureichend. Insbesondere Geringverdiener:innen, Menschen ohne Hochschulbildung, sowie Menschen, die Sorgearbeit leisten, sind in unserer Partei unterrepräsentiert – darunter sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund. Um mehr Menschen mit Migrationsgeschichte für die Linke zu
gewinnen, muss DIE LINKE den Einsatz für bessere Schulen in sozialen Brennpunkten, soziale Mischung in allen Stadtquartieren, für mehr Diversität in Polizei und Verwaltungsbehörden, für gute Arbeit und mehr öffentlichen und bezahlbaren Wohnraum verstärken und in den Vordergrund stellen.


 

Bewerbung als Landesparteigsdelegierte

Grace Irazoque


 

Bewerbung als Landesparteitagsdelegierter

Martin Rutsch

MR

zur Person:
- geboren 1995 in Ostwestfalen (Bad Driburg - bitte diesen Namen merken)
- derzeit im Master Medien und Politische Kommunikation (FU Berlin)
- Hobbys neben der Politik: singen (im Naturfreunde-Chor), lesen und diskutieren

Liebe Genossinnen und Genossen,

2021 wird ein entscheidendes Jahr für uns in der gesamten Partei werden.


Es stehen nicht nur die Bundestagswahlen an, es werden auch das Abgeordnetenhaus sowie die Bezirksverordnetenversammlungen neu gewählt. Ich denke, es ist jetzt sehr wichtig, dass DIE LINKE. ein klares politisches Profil behält und von anderen Parteien unterscheidbar bleibt, ohne dabei ihren sozialen, friedlichen und nachhaltigen Gestaltungsanspruch aufzugeben.

Ich bin seit 2010 Mitglied dieser Partei und lebe seit 2013 in Tempelhof-Schöneberg. Als Bezirksverordneter vertrete ich seit 2016 in unserer 5-köpfigen BVV-Fraktion die Interessen unseres Bezirksverbands in Tempelhof-Schöneberg. Dadurch erlebe ich häufig hautnah mit, wie die Politik des Senats bei den Leuten ankommt. Das gilt im Guten wie im Schlechten und ist ein Stimmungsbarometer für unsere Positionen.

Was ist mir wichtig für die kommenden zwei Jahre? Wie bereits in den letzten beiden Jahren als Delegierter möchte ich mich besonders in zwei Themenfeldern einbringen:
Jugend- und Verkehrspolitik.

Für die Jugendpolitik ist es mir ein besonderes Anliegen, die Verdrängung der selbstverwalteten Jugendszene (z.B. Potse/Drugstore) zu stoppen und den Regionalen Sozialdienst (RSD) zu stärken. Gerade Letzteres braucht besondere Aufmerksamkeit, da der RSD (allgemeiner bekannt unter „das Jugendamt“) Kindern und Familien in Not hilft, während die Mitarbeitenden selbst unter massiver Arbeitsbelastung leiden.

 

In der Verkehrspolitik ist mir die Stärkung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr wichtig, die einen angemessenen Platz im Straßenland bedürfen. Das Dogma der „autogerechte Stadt“ staubt an und muss durch eine maßvolle, aber konsequente Hinwendung zum Umweltverbund ersetzt werden. Hinzu kommt meine Ablehnung der derzeitigen S-Bahn-Ausschreibung, bei der eine weitere Privatisierung und Verstaatlichung von öffentlichen Bedarfsstrukturen droht.

DIE LINKE. muss immer die Eigentumsverhältnisse hinterfragen, die in einer Gesellschaft vorherrschen - sei sie wie jetzt in der Landesregierung oder in der Opposition. Nur so können wir Motor für eine Änderung der Verhältnisse sein. Dafür will ich mich einsetzen.

Euer Martin


 

Meine Bewerbung zum Landesparteitagsdelegierten:

Jona Hansen

JH

Hiermit bewerbe ich mich als Landesparteitagsdelegierter für unseren Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Ich stelle mich zur Wahl auf, weil ich innerhalb der Partei mehr Verantwortung übernehmen möchte und mich dieser Aufgabe gewachsen fühle. Ich werde selbstverständlich die Mitglieder unseres Bezirks, so gut ich kann, vertreten und ihren Forderungen Ausdruck verleihen. Genauso selbstverständlich werde ich allen anderen Pflichten dieses Amtes nachkommen.

Zu mir: Mein Name ist Jona Hansen. Ich bin 20 Jahre alt. Ich bin Sozialist. Neben meinem Engagement in der Partei studiere ich Geschichte an der FU Berlin. Kurz nach meinem Umzug nach Berlin bin ich in DIE LINKE. Berlin eingetreten und seitdem mit Begeisterung dabei.


 

Bewerbung als Landesparteigsdelegierter

Pilipp Bertram

Ben Gross Photography / PB

Philipp Bertram (29J.)

Mitglied seit 2013

Bezirksvorstand 2013-2015

Mitglied des Abgeordnetenhauses seit 2017

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

unser Bezirksverband hat in den vergangenen Jahren aktiv die Landesparteitage durch Anträge, Debattenbeiträge und in der Mitwirkung gestaltet. Das Selbstverständnis dafür kommt nicht nur von unserer guten Entwicklung in den letzten Jahren, sondern ist maßgeblich programmatisch begründet. Wir sind ein sehr meinungsstarker Verband und haben dies immer sehr deutlich gemacht.

Nun steht die Wahl für den nächsten Landesparteitag an und ich möchte mich als Delegierter bei euch bewerben, um mich an dieser Stelle für den Bezirk einzusetzen und für unsere Interessen einzustehen. Meine Erfahrung im Bezirksverband, in der Landespartei und durch die Arbeit im Parlament möchte ich noch aktiver einbringen und für uns nutzen, damit wir auch zukünftig weiter aktiv auf dem Parteitag vertreten sind.

 

Der Landesparteitag als höchstes Gremium steht vor wichtigen Entscheidungen. Zum einen müssen wir ein Wahlprogramm für das kommende Jahr verabschieden und sind zu aktuellen Themen und grundsätzlichen Herausforderungen gefragt. Die Partei und uns beschäftigen viele ungeklärte Fragen, die eine klare Positionierung des Parteitags benötigen. Ein Beispiel dafür ist die aktuelle S-Bahn Ausschreibung, die auf dem letzten Parteitag nicht zu Ende verhandelt wurde. Die Diskussion müssen wir aber unbedingt fortsetzen und unsere Position gegenüber den anderen Koalitionspartnern verdeutlichen. Darüber hinaus geht es aber auch um klare Entscheidungen im Bezug auf den Erhalt von Jugendzentren, die Rückführung ausgegliederter Unternehmen wie der CFM an der Charité und aus aktuellem Anlass um den Erhalt und Ausbau bezirklicher Gesundheitsstrukturen wie am Wenckebachkrankenhaus. Bei allen Debatten muss es für uns aber auch darum gehen, dass die Perspektive westberliner Stadtteile außerhalb des S-Bahn Rings mit berücksichtigt werden. Wir vertreten in Tempelhof-Schöneberg nicht nur die Interessen der westberliner City, sondern eben auch die Stadtteile im Süden bis zur Brandenburger Grenze. Da gibt es große Unterschiede und ich habe über die letzten Jahre in meinem Büro in Tempelhof genau diese Herausforderungen kennengelernt und weiß, dass wir auch hier eine besondere Verantwortung als soziale Interessensvertretung haben. Gemeinsam mit anderen möchte ich mich daher auch aktiv dafür einsetzen, dass die häufig auf die Innenstadt konzentrierten Debatten sich öffnen und wir viel stärker auch die Stadtteile außerhalb des Rings in Blick nehmen und vertreten. Für diese Aufgabe bitte euch um euer Vertrauen.

Solidarische Grüße

Philipp


 

Bewerbung als Landesparteigsdelegierte

Julie Borges


 

Bewerbung um das Mandat des Delegierten zum Landesparteitag

Marcel Dimke

MD

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

mit diesem Schreiben bewerbe ich mich um das Mandat Euch beim anstehenden Landesparteitag vertreten zu dürfen. Im Folgenden möchte ich Euch anhand zwei Aspekte zu meiner Person verdeutlichen, warum ich DIE LINKE. Tempelhof-Schöneberg angemessen und hörbar vertreten werde.

 

Ich bin Kämpfer der Arbeiter und Abgehängten. Aus leidiger und jahrelanger Erfahrung weiß ich, was es bedeutet von seinen Chefs ausgenutzt, gegängelt und teilweise auch gemobbt zu werden. Ich kenne die Ohnmacht, mit der tagtäglich viele Millionen von ArbeiterInnen in Deutschland zu ihrem Arbeitsplatz gehen. Ebenfalls weiß ich, was es bedeutet um jedes Bisschen Würde und Anerkennung für seine Arbeit zu kämpfen. Aus dem engeren Familienkreis sind mir ebenfalls der Stress, die Sorge und die Frustration bekannt, die eine drohende Kündigung auslösen. All diese Gefühle habe ich über viele Jahre wie ein Schwamm aufgesogen. Sie sind der Treibstoff, der mich für die Arbeiter mit grimmiger Entschlossenheit kämpfen lassen.

Auf dem Papier bin ich Student, aber im Herzen bin ich ein Mann der Arbeiterklasse.

 

Ich bin linker Ökonom. Wer an den Verhältnissen in unserem System etwas ändern will, der muss an die Wirtschaft ran und diese auch verstehen. Das tue ich ohne Zweifel. Ich schreibe aktuell meine Masterarbeit in Volkswirtschaftslehre und bin mit allen wirtschaftspolitischen Debatten vertraut und in diesen auch mit allen Wassern gewaschen. Von der Abschaffung der Schuldenbremse bis zu einer Politik, die gute Arbeit für alle bereitstellt, bin ich im Schlaf in der Lage eine linke wirtschaftspolitische Agenda aufzustellen. Wenn wir uns nicht mit aller Kraft auf die Hinterbeine stellen, werden die sozial Schwachen diejenigen sein, die in naher und auch ferner Zukunft weiterhin am meisten bluten werden. Ich möchte mein ökonomisches Wissen einbringen, um sicherzustellen, dass unsere Partei sich wirtschaftlich und sozial nicht vom liberalen Mainstream einseifen lässt. Dafür stehe und kämpfe ich jeden einzelnen Tag.

Ich hoffe sehr, dass ich Euch mit diesen Worten davon überzeugen konnte mir Eure Stimme zu geben. Für Euer Vertrauen möchte ich Euch bereits im Voraus danken!

 

Solidarität und Freundschaft,

 

Marcel