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BVV möchte mehrheitlich die Eröffnung eines 24-Stunden-Sozial-Cafés in Schöneberg

Katharina Marg, Sprecherin der Linksfraktion Tempelhof-Schöneberg für Frauen- und Queer-Politik

Pressemitteilung 24. Juni 2024

Der Eröffnung eines 24-Stunden-Sozial-Cafés in Schöneberg Nord konnten wir zusammen mit GRÜNEN und SPD einen entscheidenden Schritt näher kommen. In der Juni-Bezirksverordnetenversammlung (BVV) konnte ein entsprechender Antrag mehrheitlich beschlossen werden. Die Berliner Senatsverwaltungen und das Bezirksamt von Tempelhof-Schöneberg sollen weiter Lösungen finden, um die Räume bei der GEWOBAG instand zu setzen und das Projekt umzusetzen.

Ein Sozial-Café in der Bülowstraße 91 soll als ständiger Anlaufpunkt für Menschen dienen, die auf der Straße arbeiten und teilweise leben. Die Einrichtung hätte positive Auswirkungen auf die gesamte Nachbarschaft. Anwohner:innen hatten sich bereits an die Gewobag gewendet und gebeten, die Räume nach Jahren des Leerstands endlich für das Projekt zur Verfügung zu stellen.

„Ein ständiger Anlaufpunkt wie das 24-Stunden-Sozial-Café ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die Menschen in Schöneberg Nord", erklärt Katharina Marg: „Es fördert die Sicherheit und das Wohlbefinden auf der Straße und trägt gleichzeitig zu einem verbesserten Zusammenleben bei."

Das Sozial-Café soll den Menschen auf der Straße einen Rückzugsort bieten, an dem sie sich aufwärmen, ausruhen und austauschen können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz von Sexarbeitenden vor Gewalt und Angriffen. In der Vergangenheit hatte es Übergriffe mit Baseballschlägern und Böllern gegeben. Durch die ständige Verfügbarkeit eines geschützten Raums kann das Risiko von Übergriffen reduziert und Hilfe schneller geleistet werden.

Diese Initiative soll die jahrelange ehrenamtliche Arbeit unterstützen, die u.a. Transsexworks bereits mit einem Lastenrad und aufsuchender Arbeit vor Ort leistet. Das Lastenrad-Projekt hat viele Menschen erreicht. Das neue Sozial-Café soll nun eine Anlaufstelle bieten, die diese wertvolle Arbeit ergänzt und ausweitet. Gemeinsam wollen wir einen Ort für diejenigen schaffen, die ihn am dringendsten brauchen.

Katharina Marg, Sprecherin der Linksfraktion Tempelhof-Schöneberg für Frauen- und Queer-Politik

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