Für Tempelhof-Schöneberg ins Abgeordnetenhaus
Unsere Kandidat*innen für die Wahlen 2026
Sarah Bremer
Listenplatz 1 / Direktwahlkreis 4 Tempelhof
Ich bin Sozialpädagogin, 26 und engagiere mich seit meiner Jugend für soziale Gerechtigkeit. Ich bin als ostdeutsches Arbeiterkind in einer Kleinstadt in Brandenburg geboren und mit einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen. Zum Studium bin ich nach Berlin gekommen und habe vor 6 Jahren in Tempelhof mein Zuhause gefunden. Ein Zuhause, was ich nicht kampflos an Verdrängung, Ausverkauf und Verwertung abtreten werde!
Meine Schwerpunkte sind Familien- und Bildungspolitik, weil Armut das ganze Leben prägt.
Ich bin davon überzeugt, dass man da ansetzen muss, wo soziale Ungleichheit besonders sichtbar wird: im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Emanzipierte Bildung und zielgerichtete Familienpolitik werden Ungerechtigkeiten abbauen und dafür sorgen, dass soziale Herkunft nicht länger über Chancen und gesellschaftliche Teilhabe entscheidet.
Erreichen könnt ihr mich unter: sarah.bremer@dielinke-ts.de
Katharina Marg
Listenplatz 2 / Direktwahlkreis 7 Lichtenrade
1987 wurde ich bei Schwerin geboren. Die Schule beendete ich in Berlin.
Jobs hatte ich viele, unter anderem war ich ein Jahrzehnt lang international als Model unterwegs. Neben der Arbeit studierte ich Islamwissenschaft und Geographie in Berlin und Beirut und an der Humboldt-Universität Grundschul-Lehramt.
2013 bin ich im Bundestagswahlkampf der Linken beigetreten. Seit 2017 bin ich als Bezirksverordnete für Tempelhof-Schöneberg aktiv. Besonders für die Themen Gesundheit, Sport, Inklusion, Queer, Feminismus, Antifaschismus und Partizipation setze ich mich ein.
Immobilien-Konzerne machen Kasse, während marode Häuser, Wasserschäden, Schimmel, Legionellen, Müll & Ratten die Gesundheit der Bewohnenden gefährden. Ich kämpfe gemeinsam mit vielen Mieter*innen gegen die Machenschaften von Deutsche Wohnen, Vonovia und Adler. Wir wollen würdevolles Wohnen und Mitbestimmung der Mieter*innen! Wir wollen den erfolgreichen Volksentscheid Deutsche Wohnen & Co. enteignen umsetzen.
Am Stadtrand kämpfe ich für ein solidarisches Miteinander: für Unterstützung und Zusammenhalt, Rechtsberatung und Hilfe. Unsere Stadt muss lebenswert und bezahlbar werden. Lasst uns zusammenarbeiten und Fortschritte erreichen.
Erreichen könnt ihr mich unter: katharina.marg@dielinke-ts.de
Asya Şenyüz
Listenplatz 3 / Direktwahlkreis 2 Schöneberg-Süd
Ich bin Asya Şenyüz, 22 Jahre alt, gebürtige und verwurzelte Schönebergerin aus dem Bayerischen Viertel. Als Tochter einer türkisch-kurdischen Familie habe ich früh erlebt, was unseren Kiez ausmacht: Solidarität und Zusammenhalt, aber auch Ausgrenzung und Ungleichheit. Diese Erfahrungen prägen mein politisches Engagement.
Als gelernte Bürokauffrau weiß ich, dass gute Bildung, sichere Arbeit und faire Löhne keine Selbstverständlichkeiten sind. Deshalb setze ich mich für bezahlbares Wohnen, eine funktionierende, vergesellschaftete öffentliche Infrastruktur und für die Umverteilung von Macht- und Eigentumsverhältnissen ein. Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass Auszubildende eine gute Lehre bekommen, gerecht vergütet werden und nach ihrem Abschluss übernommen werden. Ich kandidiere, weil ich will, dass Schöneberg unser Zuhause ist und bleibt.
Gemeinsam können wir unseren Kiez gerechter machen.
Elisabeth Staudt
Listenplatz 4 / Direktwahlkreis 1 Schöneberg-Nord
Ich bin Geographin, 40 Jahre alt, im Ruhrgebiet geboren und seit über 20 Jahren in Berlin zuhause. Mein politisches Engagement fokussiert sich seit Jahren darauf Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen zu denken – gerade im Gebäudesektor stehen wir noch immer vor großen Herausforderungen. Denn während Wohnraum und Energieversorgung immer stärker der Profitlogik von Konzernen unterworfen werden, zahlen die Menschen dieser Stadt die Rechnung – mit steigenden Mieten, Verdrängung und Nebenkosten, die längst zur zweiten Miete geworden sind.
Beruflich wie politisch arbeite ich an den Schnittstellen von Klima-, Sozial- und Wohnungspolitik. Vor meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Violetta Bock habe ich mich in NGOs zu klimagerechtem und bezahlbarem Wohnen engagiert. Für mich ist klar: Bezahlbares Wohnen und eine sozial gerechte Wärmewende werden wir nicht geschenkt bekommen. Sie müssen politisch erkämpft werden – gemeinsam mit den Menschen, die von Verdrängung und steigenden Lebenshaltungskosten betroffen sind.
Ich kandidiere für das Abgeordnetenhaus, weil ich eine Stadt will, in der Wohnen keine Ware ist und ein würdiges Leben nicht vom Geldbeutel abhängt. Dafür möchte ich gemeinsam mit euch Druck organisieren – gegen die Macht der Konzerne und für eine solidarische, klimagerechte Stadt.
Erreichen könnt ihr mich unter: elisabeth.staudt@dielinke-ts.de
Miriam Morhart
Listenplatz 5
Ich bin Halb-Italienerin und seit meiner Kindheit ist Schöneberg mein zweites Zuhause.
Ich stehe für antifaschistische Arbeit im Alltag und im Parlament, Parteimitglied seit 2023. Politisch aktiv für eine solidarische Migrationspolitik, gegen das Sterben im Mittelmeer, Gefängnisse an den Europäischen Grenzen, sowie Hetze im deutschen Diskurs. Ich arbeite seit Jahren in der humanitären Hilfe, zuletzt zu Sudan.
Lokalpolitisch setze ich mich für ein gerechtes und lebenswertes Berlin ein. Leider ist unser Bezirk Bühne für spekulative Luxusbauprojekte, die straflos unbewohnt bleiben, während unsere Nachbar*innen, sowie kleine Einkaufsläden aus dem Bezirk verdrängt werden und Menschen weiterhin in riesigen Gemeinschaftsunterkünften leben müssen. Politische Lösungen und Visionen gegen die Spekulation von Immobilienkonzernen müssen umgesetzt werden, wie das Gesetz von Deutsche Wohnen & Co. enteignen.
Im Bezirk sollen Räume für sozio-kulturelle Nutzungen geöffnet werden, wie das Straßenbahndepot und das Kathreiner-Haus für zugängliche Kultur für alle Generationen und Hintergründe.
Erreichen könnt ihr mich unter: miriam.morhart@dielinke-ts.de
Christoph Böltes
Listenplatz 6 / Direktwahlkreis 5 Mariendorf
1994 in Neukölln geboren, bin ich zwischen Alt-Tempelhof und Alt-Mariendorf aufgewachsen. Der Volkspark, der Britzer Garten und das Chicken House gehören ebenso zu meiner DNA wie das Freibad an der Rixdorfer, Eis Hennig und das Luise-Henriette-Gymnasium, auf das ich bis 2013 gegangen bin. Heute setze ich mich beruflich für faire Mieten in Berlin ein und wenn ich in der Freizeit nicht parteilich unterwegs bin, ist Sport meine Leidenschaft: In den letzten Jahren war ich als Jugendfußballtrainer ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen tätig.
Seit zwei Jahren bin ich Mitglied bei Die Linke. Der Aufbau nachhaltiger Strukturen für solidarische Kiezarbeit besonders im Süden von Tempelhof-Schöneberg ist mein Grundanliegen und der Fokus meiner bisherigen politischen Arbeit.
Berlin endet nicht am S-Bahn-Ring! In Tempelhof-Schöneberg leben weit über 300.000 Menschen. Der Bezirk reicht vom KaDeWe bis zum Stadtrand. Politik in Berlin wird aber vor allem für das Zentrum gemacht, dabei sind es die Menschen in Ortsteilen wie Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade, die diese Stadt am Laufen halten. Ich setze mich ein für eine Politik, die für alle da ist.
Mariendorf braucht Kulturangebote, es muss sanierte Schulen und Jugendzentren geben und bezahlbare Mieten und niedrige Lebenserhaltungskosten sind die Grundlage für ein faires Leben. Ein Herzensthema für mich ist Partizipation. Alle Menschen - egal mit welchem Aufenthaltsstatus - müssen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Namen dürfen nicht Kriterium für Wohnungsvergaben sein und das Wahlrecht für alle muss umgesetzt werden.
Holen wir uns die Stadt zurück!
Erreichen könnt ihr mich unter: christoph.boeltes@dielinke-ts.de
Jacky Winter
Listenplatz 7
Seit 2012 Tempelhofer, seit 2016 politisch für Euch aktiv. Durch meine Bildungslaufbahn (erst Hauptschul- dann Realschulabschluss, Abitur und Studium) bin ich mit Menschen verschiedener (Bildungs-)herkünfte aufgewachsen und im Austausch.
Mit Arbeitserfahrung im Einzelhandel, der Obdachlosenhilfe, der Geflüchtetenhilfe, der Unternehmensberatung, in der Wirtschaftsförderung und im Wissenschaftsbetrieb habe ich schon viele Lebenswirklichkeiten erlebt. Diese Erfahrungen ermöglichen es mir, die Wünsche und Sorgen von Menschen unterschiedlicher Biografien nachvollziehen zu können.
Beruflich begleite ich Arbeiter*innen und Unternehmer*innen kleiner Betriebe bei den Herausforderungen, die sich durch Digitalisierung und Fachkräftemangel ergeben. So bekomme ich in meinem Arbeitsalltag viel von den Hoffnungen und Herausforderungen einer großen Bandbreite von Berliner*innen mit. Hierbei wird mir immer wieder deutlich, dass die Linke die einzige Partei ist, die die sozialökologischeTransformation glaubhaft bewerkstelligen kann, da die Linke als einzig relevante Partei ernsthaft die Fragen nach Reichtum, Armut und Eigentum stellt und dementsprechend Lösungsansätze entwickelt. Mein Fokus: Wirtschaft, die Menschen dient, bezahlbarer Wohnraum und eine lebenswerte Stadt für alle. Ich kandidiere, um diese Vision mitzugestalten – pragmatisch und solidarisch.
Erreichen könnt ihr mich unter: jacky.winter@dielinke-ts.de
Max Zahoransky
Listenplatz 8 / Direktwahlkreis 6 Marienfelde
Verstehen. Verbinden. Verändern!
Ich bin 1989 im Süden Deutschlands geboren und dort in einem Arbeiterhaushalt aufgewachsen. Politisiert wurde ich während des Irakkriegs 2003. Fürs Mathematikstudium bin ich dann nach Berlin gekommen und lebe hier seit 16 Jahren.
In dieser Zeit bin ich mehrfach umgezogen und habe die Eskalation am Berliner Wohnungsmarkt am eigenen Körper erfahren. Es wird höchste Zeit, dem endlich einen Riegel vorzuschieben!
Gute Politik muss nicht nur Menschen eine Stimme geben – sondern sie befähigen, selbst laut zu werden und ein besseres Leben zu erkämpfen. Der schwarz-rote Senat drückt Kürzungen durch und ignoriert Volksentscheide – und befeuert damit das Misstrauen in die Politik.
Staatliche Entscheidungen sind nie alternativlos. Wir können uns organisieren und nicht gegeneinander ausspielen lassen. Wir können soziale Programme ausbauen statt abbauen. Wir können Wohnen ohne Profitinteressen organisieren. Dafür müssen wir zusammen handeln und Widerstand leisten.
Erreichen könnt ihr mich unter: max.zahoransky@dielinke-ts.de
Max Althoff
Listenplatz 9
Ich bin Schöneberger. Ich bin hier geboren, aufgewachsen und lebe hier. Schöneberg ist mein Zuhause.
Beruflich arbeite ich als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Mietrecht. Ich habe erlebt, wie Berlin von einer Stadt, in der jede*r eine Wohnung finden, umziehen und sich neu orientieren konnte, zu einer Stadt geworden ist, in der niemand mehr umzieht, wenn es vermeidbar ist, weil die neuen Mieten einfach nicht mehr bezahlbar sind. Mein aktueller Schwerpunkt im Mietrecht liegt bei der Mietpreisbremse. Im Jahr 2025 war ich Sachverständiger im Justizausschuss des Bundestags bei der Beratung zur Verlängerung der Mietpreisbremse und habe zu diesem Thema in der Mieten-law-school der FU Berlin referiert.
Meine Nachbarschaft hat in den vergangenen Jahren viel Verdrängung, Umwandlung in Wohneigentum und Beseitigung von bezahlbarem Wohnraum zugunsten von teurem Neubau erlebt. Wenn Wohnen keine Selbstverständlichkeit sein kann, ist das Leben nicht mehr schön. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und der Berliner Senat müssen alle Mittel nutzen, um die Menschen dieser Stadt zu schützen, durch eine konsequente Anwendung des Milieuschutzes und der Zweckentfremdungsvorschriften, durch umfassende Informationen der Menschen über ihre Rechte und durch die Enteignung großer Wohnungskonzerne. Nur wer an der Seite der Berliner*innen für deren Rechte kämpft, hat es verdient, zu regieren.
Elke Noszkovics
Listenplatz 10
Berlin retten!
1. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und muss für alle bezahlbar sein. Die öffentliche Hand muss ausreichend Wohnungen vorhalten. An unseren 55.000 Berliner Wohnungslosen sehen wir, dass etwas aus dem Ruder gelaufen ist.
2. Berlin braucht mehr Geld. Hierfür fällige Steuern von teils hoch rentablen Unternehmen einziehen. Die Finanzverwaltung war hier zuletzt mit 866 Mio. Euro im Rückstand, davon entfallen auf Schöneberg 74,8 Mio. Euro.
3. Verlässlicher ÖPNV. Autofahren möglichst nur bei Krankheit, für Transport und Notfälle. Im Winter sollten auch Geh- und Radwege eisfrei gehalten werden - gern hier meine Petition zeichnen: https://www.openpetition.de/petition/online/raeum-deinen-schnee-berlin
4. Genügend innerstädtische Grünflächen mit schattenspendender und insektenfreundlicher Vegetation sowie Wasserzugang, als Beitrag zum Klima- und Hitzeschutz sowie zur Erholung.
5. Funktionierendes Berlin. Schluss mit Verwaltungsdauerpanne und mit runtergerockter Infrastruktur und Facilities. Saubere Parks. Umwelt- und menschenfreundliche Stadtplanung.
6. Mädchen- und Frauengleichberechtigung.
7. Vielfalt feiern, sie ist die Essenz unserer Stadt.
Deswegen bitte ich Sie herzlichst um Ihre Stimme!
Zu meiner Person:
Meine Eltern hatten keine Abschlüsse, aber dafür Migrationshintergrund. Ich bin Lehrerin an einer öffentlichen Berufsschule. Als Studierende hatte ich zahlreiche Jobs.
Ich lache und lebe gern.
Ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol.
Ich engagiere mich in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Ich mag Berlin, den Nordosten und alle anderen Weltregionen, wobei ich es vermeide zu fliegen.
Wenn ich Zeit finde, bin ich gern auf Tanzflächen, in Bibliotheken, in meiner kleinen Kellerwerkstatt oder mit meinen Freundinnen. Ich liebe auch die Stille.
Im Freien Netzwerk Mastodon findet ihr mich hier: https://fairmove.net/@elke
Erreichen könnt ihr mich unter: elke.noszkovics@dielinke-ts.de
Christophe Immer
Direktwahlkreis 3 Friedenau
Ich bin Christophe, Direktkandidat für den Wahlkreis 3 in Tempelhof-Schöneberg für Die Linke. Eine Gesellschaft, in der Wohnraum, Mobilität und soziale Infrastruktur gemeinschaftlich organisiert werden – und die Profite einzelner nicht Maßgabe der Politik sind – dafür stehe ich.
Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen, so Horkheimer - Antifaschismus ist für mich daher mehr als nur Protest gegen Nazis: Er ist die Auseinandersetzung mit den ökonomischen Wurzeln autoritärer Politik, die dem Kapitalismus eigen sind.
Ich wehre mich gegen geschichtsrevisionistische Angriffe auf das Gedenken an die Rote Armee an ihren Gedenkstätten in der Stadt, an denen sich gerade auch die Linksfraktion im AGH beteiligt. Ich bin im Berliner NOlympia-Bündnis aktiv: das Wahnsinnsprojekt einer Berliner Bewerbung um olympische Sommerspiele gilt es zu verhindern. Eine menschenorientierte Verkehrspolitik ist mir wichtig, wie auch der sozial-ökologische Umbau unserer Stadt. Regierungsbeteiligungen auf Landesebene halte ich unter den gegebenen Umständen für schwierig: wir haben uns als Die Linke (und als PDS) schon zu oft zu billig verkauft.
Die fortschreitende Militarisierung der BRD lehne ich - wie auch die Wehrpflicht - ab.










