Zum Hauptinhalt springen

Unsere Kandidat*innen

für die Bezirksverordnetenversammlung

Maja Jamal Eddine

Listenplatz 1

Ich bin in Berlin geboren, zur Schule gegangen und habe hier studiert. Meine Kindheit war von Armut und den Herausforderungen einer Migrationsgeschichte geprägt. Dadurch habe ich früh erfahren, wie unterschiedlich die Chancen von Kindern und Familien sein können.

Während meines Chemiestudiums wurde mir klar, dass ich lieber mit Menschen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, arbeiten möchte. Deshalb wechselte ich zum Lehramtsstudium. Schon während des Studiums engagierte ich mich in verschiedenen Projekten und Initiativen, unter anderem bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, bei Strohhalm e. V. und in einem Bürgerbeteiligungsbüro.

Als Lehrerin erlebe ich immer noch täglich, wie soziale Ungleichheit, Armut und Diskriminierung Bildungswege prägen. Deshalb engagiere ich mich bei Die Linke für Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit sowie die Stärkung von Kindern, Jugendlichen und Familien.

Harald Gindra

Listenplatz 2

Geboren 1957 in Frankfurt am Main. 
Nach etlichen Berufsjahren als Drucker entschloss ich mich 1989 zu einem Studium zum Wirtschaftsingenieur (Druck) und kam dazu nach Berlin.

Um gemeinsam für gerechtere Bedingungen zu kämpfen, ging ich früh in die Gewerkschaft (Druck und Papier/ heute verdi), in antifaschistische und antirassistische Organisationen und kam zur »Neuen Linken«. Dabei war mir stets wichtig, gemeinsam mit anderen Politik von Unten zu entwickeln, Selbstorganisation von Betroffenen zu unterstützen und gemeinsam mit Initiativen und Bewegungen Verbesserungen durchzusetzen.

Seit 1993 bin ich im heutigen Bezirk Tempelhof-Schöneberg politisch aktiv und erhielt 2006 erstmals ein BVV-Mandat. Ich will mich gerne auch weiter für ein besseres und bezahlbares Tempelhof-Schöneberg einsetzen.

 

Maria Stachira

Listenplatz 3

Ich bin Sozialwissenschaftlerin, 31 Jahre alt, mit sechs Jahren aus Polen nach Deutschland gekommen und im Kurfürstenkiez aufgewachsen. Seit meiner Jugend engagiere ich mich für soziale Gerechtigkeit und solidarische Strukturen in unserer Stadt. 

Ich kandidiere für die BVV, weil ich mich für ein lebenswertes und solidarisches Tempelhof-Schöneberg einsetzen möchte, in dem gesellschaftliche Teilhabe für alle möglich ist und Gemeinwohl und sozialer Zusammenhalt über Profitinteressen gestellt werden. Das bedeutet für mich auch, Veränderungen gemeinsam mit den Menschen zu gestalten, die diesen Bezirk ausmachen. 

Besonders wichtig sind mir der Erhalt und Ausbau von Freiräumen und eine verlässliche soziale Infrastruktur, vor allem aber eine Politik, die die Menschen dabei unterstützt, sich gemeinsam für ihre Interessen einzusetzen und ihren Bezirk mitzugestalten.
 

Johannes Franck

Listenplatz 4

1997 in Tempelhof geboren und hier aufgewachsen. Ich verbinde viel mit Tempelhof und ich möchte, dass mehr Menschen die Möglichkeit haben in unserem historischen und lebenswerten Kiez eine behütete Zeit verbringen können. Dafür müssen wir die einzigartigen Orte, wie das Tempelhofer Feld oder die alten Dorfteiche schützen. 

Veränderungen braucht es dennoch: Mehr Platz für alle ohne Auto und eine Verkehrsplanung, die auch die mitnimmt, die noch aufs Auto angewiesen sind.

Ich bin Sozialarbeiter und weiß, wie wichtig Freiräume vor allem für Kinder und Jugendliche sind.
Generationsverbindende Politik ist mir wichtig und das Herzstück für ein gutes Miteinander. 
Meine Themen sind Sozial- und Verkehrspolitik, sowie lokale Friedenspolitik. Die Geschichte Tempelhofs lehrt uns für eine friedliche Welt einzustehen.

Packen wir es an und organisieren uns für ein Leben ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.
 

Mia-Kim Ide

Listenplatz 5

Queers aus 42 62 In die BVV!

Ich bin in Tempelhof aufgewachsen, bin in Schöneberg zur Schule gegangen und habe in Mariendorf meinen Freundeskreis. 

Wenn mir das eins gezeigt hat, dann, dass es  Queers in jedem Teil des Bezirks gibt, in jeder Straße, vielleicht sogar in deinem Haus. Und sie sind ebenso von den hohen Mieten, dem katastrophalen Nahverkehr, dem mangelnden Raum für Kultur und fehlenden Sportplätzen betroffen. Ich möchte Queerpolitik mit sozialer Perspektive betreiben. 

Für die Gleichberechtigung der Community und das Fortbestehen von Räumen in einem immer weiter gentrifizierten Bezirk.
 

Christoph Böltes

Listenplatz 6

Ich bin zwischen Alt-Tempelhof und Alt-Mariendorf aufgewachsen. 

Der Bezirk ist meine Heimat, Berlin ist unser Zuhause. Damit das so bleibt, müssen wir uns kontinuierlich wehren: Gegen steigende Mieten, gegen soziale Kürzungen und gegen den Kulturabbau. Es wird Zeit, dass sich etwas verändert. 

Mit einer starken linken Fraktion ist es in Tempelhof-Schöneberg möglich, Politik für die Menschen zu machen, statt für die eigene Tasche. Gemeinsam können wir den ganzen Bezirk lebenswert gestalten - für alle, egal welchen Alters oder welcher Herkunft. Dafür stehen wir Seite an Seite mit den Vereinen, Initiativen und besonders mit euch. 

Holen wir uns die Stadt zurück. Zusammen schaffen wir das. Wir sind Berlin.

Miriam Morhart

Listenplatz 7

Ich bin halb Italienerin und seit meiner Kindheit ist Schöneberg mein zweites zuhause.

Ich stehe für antifaschistische Arbeit im Alltag und im Parlament. Ich bin politisch aktiv für eine solidarische Migrationspolitik, gegen das Sterben im Mittelmeer, Gefängnisse an den Europäischen Grenzen, sowie Hetze im deutschen Diskurs. Ich arbeite seit Jahren in der humanitären Hilfe, zuletzt zu Sudan.

Lokalpolitisch setzte ich mich für ein gerechtes und lebenswertes Berlin ein. Leider ist unser Bezirk Bühne von spekulativen Luxusbauprojekten, die straflos unbewohnt bleiben, während unsere Nachbar*innen, sowie kleine Einkaufsläden aus dem Bezirk verdrängt werden und Menschen weiterhin in riesigen Gemeinschaftsunterkünfte leben müssen. Politische Lösungen und Visionen gegen die Spekulation von Immobilienkonzerne müssen umgesetzt werden, wie das Gesetz von Deutsche Wohnen & Co. enteignen. 

Im Bezirk sollen Räume für sozio-kulturelle Nutzungen geöffnet werden, wie das Straßenbahndepot und das Kathreiner-Haus für zugängliche Kultur für alle Generationen und Hintergründe.
 

Vic Ribbeck

Listenplatz 8

In der nun als Bärensiedlung in Tempelhof Aufgewachsene:r, hatte ich schon immer das Gefühl die menschengemachten Ungerechtigkeiten in unseren Leben angehen zu wollen. 

Dies tue ich Beruflich als Erzieher:in, als Gewerkschafter:in & seit einem Jahr auch als aktives Parteimitglied. 

Seit einem Jahrzehnt wohne ich nun in Friedenau und unterstütze unsere jüngsten zu stärken & zu schützen. Als Kind einer Kolumbianerin & Queerer Mensch möchte ich mich in der BVV neben einer besseren frühkindlichen Bildung auch für Inklusion einsetzen. 

Ich sehe in Tempelhof ein Spiegel der berliner Vielfalt & eine Gemeinschaft, die es gemeinsam schaffen kann unseren Bezirk zu einem besseren Lebensort für alle zu machen.

Philine Busch

Listenplatz 9

Durch meine beruflichen und ehrenamtlichen Erfahrungen in den Bereichen Bildung, Integration und Diversity habe ich erlebt, wie sehr Bildungschancen noch immer vom sozialen Hintergrund abhängen, wie queere Jugendliche Diskriminierungen erfahren und wie Geflüchteten das Ankommen unnötig erschwert wird. 

Deshalb setze ich mich für eine starke soziale Infrastruktur ein: gut ausgestattete Bildungseinrichtungen und verlässliche Unterstützung von Jugend-, Queer- und Integrationsprojekten. 

Auch bezahlbares Wohnen sowie ein umwelt- und fahrradfreundlicher Bezirk liegen mir sehr am Herzen. Ich bin überzeugt: Gute Politik gelingt nur gemeinsam. Deshalb möchte ich solidarisch mit Initiativen und Anwohner*innen dazu beitragen, dass Tempelhof-Schöneberg ein Bezirk ist, in dem niemand verdrängt wird und Vielfalt strukturell abgesichert wird.

Onur Yildirim

Listenplatz 10

Ich engagiere mich seit mehreren Jahren ehrenamtlich für Integration, Jugendförderung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mein Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen, Chancen zu schaffen und das Miteinander in unserem Bezirk aktiv zu stärken.

Durch meine Arbeit in verschiedenen Organisationen setze ich mich besonders für die Interessen von Jugendlichen, Familien und Menschen mit Migrationsgeschichte ein.

In Augsburg, wo ich geboren und aufgewachsen bin, war ich im Stadtjugendring, im Jugendhilfeausschuss, Vorstandsmitglied in einem Kinder- und Jugendverband und Mitgründer von einem Verein für Partizipation mit dem wir eine unabhängige Antidiskriminierungsstelle in der Stadt geschaffen haben.

Meine politischen Schwerpunkte liegen in der Antirassismus Arbeit, Kinder- und Jugendarbeit und durch mein Studium (Wirtschaftsinformatik) in der Netzpolitik.

 

Friederike Karla Hildebrandt

Listenplatz 11

Ich bin gebürtige Berlinerin und mache seit 5 Jahren aktivistische Mieten- und Stadtpolitik in Tempelhof-Schöneberg.

Ich möchte eine BVV-Politik machen, die nah an den lokalen Initiativen und Menschen arbeitet und sie einbindet, aktiviert und befähigt, die Bezirks- und Stadtpolitik mitzugestalten. Dafür bringen ich viel praktische Erfahrung und Vernetzung in der Mietenbewegung in THSB und Berlin mit. 

Die Kampagne Deutsche Wohnen und Co. Enteignen ist mein politisches Zuhause und ich bin seit dem Volksentscheid 2021 aktiv im Kiezteam Tempelhof-Schöneberg. Aus dieser Arbeit kenne ich insbesondere Mieterinitiativen im Bezirk sehr gut  uns möchte mich für Mieter*innen im ganzen Bezirk einsetzen– von den LWUs in Schöneberg bis zu den Siedlungen der Grossvermieter von Mariendorf bis Lichtenrade. 

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Berlin, in dem alle Menschen ein gutes Leben führen können, möglich ist, wenn die Grundversorgung bezahlbar, radikal demokratisiert und vergesellschaftet ist. Es ist höchste Zeit, die neoliberale Politik in Berlin zu beerdigen und dafür zu sorgen, dass diese Stadt ein Zuhause für alle Berliner*innen ist und bleiben kann- und das jenseits von Profitinteressen und Spekulation.

Ich bin Ökonomin und arbeite in meiner Lohnarbeit seit 2021 in unterschiedlichen Umweltverbänden zu den Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Marius Brey

Listenplatz 12

Mein Name ist Marius, ich bin 29 Jahre alt, promoviere in Politikwissenschaft und arbeite in einer Agentur für Gesellschaftskommunikation. 

Seit meinem 14. Lebensjahr engagiere ich mich politisch, seit 2015 in der Linken. Ich mache das, weil ich mich nicht damit abfinden kann, dass einige wenige in schier unendlichem Reichtum leben, während es gleichzeitig so viele Menschen gibt, die nachts nicht schlafen können, weil sie nicht wissen, wie sie die Klassenfahrt ihres Kindes oder die nächste Miete zahlen sollen. 

Ich wünsche mir ein Tempelhof-Schöneberg, in dem wir aufeinander aufpassen, füreinander einstehen und in dem alle Menschen ein Leben ohne Angst, Armut und Einsamkeit führen können – ein Leben in Würde! 

Deshalb setze ich mich dafür ein, dass das, was alle für ein gutes Leben brauchen – die öffentliche Daseinsvorsorge –, wieder in die Hände der Allgemeinheit kommt und wir dem Gemeinwohl Vorrang vor Profitinteressen einräumen.

Dena Ghiassi-Maasser

Listenplatz 13

Mein Name ist Dena Ghiassi-Maasser, ich komme ursprünglich aus Schöneberg und arbeite als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI) in einer öffentlichen Bibliothek. 

Politisch geprägt bin ich durch meine eigene Migrationsgeschichte und der damit verbundenen Fluchterfahrung meiner Familie. 

Aus eigener Anschauung weiß ich wie schlecht die Bedingungen für Geflüchtete, was die Integration betrifft, sind. 

Es mangelt an einer menschenwürdigen Unterbringung, psychosozialer Betreuung, Sprachkursen und an dauerhaftem Wohnraum, für die Menschen, die ihr langfristig bleiben wollen. 

Der Zugang zum Arbeitsmarkt bleibt vielen Menschen aufgrund Arbeitsverboten und der mangelnde Anerkennung von Berufsabschlüssen verwehrt. Gleichzeitig erleben wir einen Diskurs in Öffentlichkeit, Politik und Medien, der Geflüchtete als Sündenbock für alle erdenklichen Probleme darstellt. 

Anstatt ernsthaft und ambitioniert die sozialen Probleme in diesem Land anzugehen, beschneidet man das Asylrecht und übernimmt in weiten Teilen die Migrationspolitik der AfD. 

Viel zu oft ignoriert man die Perspektiven und Nöte derjenigen, die dringend Unterstützung benötigen. Hier möchte ich gerne ansetzen, das heißt für mich im Konkreten die Unterstützung von Integrations- und Sprachangeboten im Bezirk und der niedrigschwellige Zugang zu Beratungsstrukturen. 

Außerdem möchte ich gerne den Kontakt und Austausch mit Migrantenorganisationen vertiefen, um die politische Partizipation derjenigen zu stärken, die sonst wenig Gehör finden.

Max Erik Schöne

Listenplatz 14

Ich bin Kulturschaffender, seit vielen Jahren Wahl-Tempelhofer und kandidiere im September für die BVV Tempelhof-Schöneberg.

Ich liebe unsere bunten Kieze, sehe aber auch, wie eng es für viele wird. Ich weiß, wie es ist arm zu sein und wer sich entscheiden muss, ob das Geld fürs Heizen oder fürs Essen reicht, für den rücken Theater, Kino, Kneipe oder Club ganz nach hinten, so darf es nicht weitergehen!

In den letzten Jahren wurde bei der Kultur immer wieder gekürzt: Museumssonntag weg, Kultursommer eingestellt, Kulturpass gestrichen. Diese Spirale müssen wir stoppen!

Deshalb möchte ich eng mit anderen Kulturschaffenden in unserem Bezirk zusammenarbeiten: Was können wir für euch tun? 

Wo erwartet ihr mehr von uns? 

Was können wir gemeinsam verändern?

Kultur bedeutet Teilhabe, sie verbindet und bildet. Sie darf niemals zum Luxusgut werden. 

Dafür kämpfe ich!

Corinna Stupka

Listenplatz 15

Ich bin Corinna Stupka und 73 Jahre alt. Seit an meiner Schule ein linkes Schulkollektiv gegründet wurde, seit fast sechzig Jahren, mache ich linke Politik. In den langen Jahren meiner von großer Leidenschaft getragenen Tätigkeit an einem Kreuzberger Gymnasium war ich vorwiegend als Vertrauensfrau der GEW und als Personalrätin tätig.

Seit meiner Pensionierung kämpfe ich bei „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ und im Mietenwahnsinnsbündnis für einen sicheren und bezahlbaren Wohnraum für alle. Und seit 13 Jahren bin ich Vorstandsmitglied der „Initiative Friedrich-Wilhelm-Platz“ in Friedenau und setze mich ein für eine kommerzfreie Nutzung von Erdgeschosszonen und für eine Umverteilung des Verkehrsraumes zugunsten der schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen.

Damit alle Menschen unser gesellschaftliches Leben mitgestalten können. Damit Berlin ein wirkliches Zuhause ist.

Paul Frieda Felsmann

Listenplatz 16

Ich arbeite im Einzelhandel und mache bald meinen Master in Kulturwissenschaft. 

Berlin braucht eine starke Linke, denn Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand. Wir brauchen demokratische Kontrolle statt Lenkung durch Profitinteressen. Das gilt für Wohnen und Nahverkehr genauso wie für meine Schwerpunktthemen Gesundheit und Kultur. 

Ich kandidiere für die BVV, weil ich mir einen Bezirk wünsche, in dem die Bedürfnisse und Visionen der Menschen vor Ort nicht nur in das Wahlprogramm der Linken einfließen, sondern von uns allen gemeinsam aktiv in die Realität umgesetzt werden. 

Cäcilie Büttner

Listenplatz 17

fbthdr

Ich bin gelernte Verwaltungsfachangestellte und arbeite heute beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. 

Durch meine Ausbildung und Berufserfahrung weiß ich, dass gute Politik nur dann wirkt, wenn die Verwaltung personell gut aufgestellt ist. 

In den Bezirksämtern fehlen an vielen Stellen Beschäftigte. Das führt dazu, dass dringend benötigte soziale Leistungen die Menschen oft nicht rechtzeitig erreichen, obwohl die Mitarbeitenden täglich ihr Bestes geben.

Gleichzeitig erlebe ich die Auswirkungen des deutschen Flüchtlingsrechts aus nächster Nähe. 

Ich kandidiere für die BVV, weil ich mich für eine starke öffentliche Daseinsvorsorge, bezahlbaren Wohnraum und eine gerechte Besteuerung großer Vermögen einsetzen möchte. 

Für mich gehören soziale Gerechtigkeit, Antifaschismus und Antirassismus untrennbar zusammen.

Michael Janßen

Listenplatz 18

Ich bin 67 Jahre alt, seit 2012 wohne ich in Tempelhof. Mein politischer und beruflicher Schwerpunkt ist Gesundheit: als Arzt für Allgemeinmedizin bin ich aktuell im Gesundheitsamt Neukölln tätig. Aktiv bin ich unter anderem beim Stadtteilgesundheitszentrum Neukölln (GeKo Berlin) und im Verein Demokratischer Ärzt:innen. 

Gesundheit ist Daseinsvorsorge, die unter demokratische Kontrolle gehört und frei von Profitinteressen ist, deshalb zwei wichtige Punkte:

1. Aufbau mindestens eines nicht profitorientierten multiprofessionellen Stadtteilgesundheitszentrums für alle in einem der besonders bedürftigen Quartiere, z.B. in der Großwohnsiedlung Marienfelde. 

2. Bezirkliche Gesundheitsberichterstattung und -konferenzen mit Berücksichtigung Kiez-bezogener krankmachender Lebensbedingungen. Das Amt muss mehr gefordert und kritisch in den Blick genommen werden.
 

Leonie Louise Adler

Listenplatz 19

Ich bin Louise, 27 Jahre alt, und Tempelhof ist seit vier Jahren mein Zuhause. 

Ich habe Psychologie und Gender Studies studiert und beginne im Herbst meine Weiterbildung zur systemischen Psychotherapeutin. 

Seit Anfang letzten Jahres bin ich in der BO Schöneberg aktiv und kandidiere auf Listenplatz 19 für die BVV.

Mein politischer Fokus liegt auf einer feministischen, sozialen und klimagerechten Bezirkspolitik. Dabei ist mir wichtig, Probleme und Ungerechtigkeiten im gesellschaftlichen Zusammenhang zu betrachten. Feminismus bedeutet für mich, danach zu fragen, wer gehört wird, wer ausgeschlossen wird und wer die Folgen politischer Entscheidungen trägt.

Deshalb setze ich mich für sichere öffentliche Räume, starke Beratungsangebote, soziale Infrastruktur und einen Klimaschutz ein, der besonders vulnerable Menschen schützt.

Gute Politik beginnt dort, wo sie den Alltag der Menschen konkret verbessert – durch Orte der Begegnung, bezahlbare Angebote und echte Beteiligung. In der BVV möchte ich eine nahbare Brücke zwischen Bürger und Politik sein und dazu beitragen, dass Politik nicht etwas ist, das Menschen passiert, sondern etwas, das wir gemeinsam gestalten.

Benjamin Barner

Listenplatz 20

Philipp Lachmund

Listenplatz 21.

Jakob Waidner

Listenplatz 22

Wir müssen uns das Leben wieder leisten können. Das geht nur mit dem Mut, sich mit den oberen 1% anzulegen. Wer hat, der gibt. 

Als studierter Wirtschaftsingenieur weiß ich, was es heißt, sich einen Plan zu machen, und ihn erfolgreich umzusetzen.

Ich war früher in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv und bin seit 2 Jahren in der Linken. 

Unser Plan für Tempelhof-Schöneberg ist ein verdammt Guter: Stellen im Wohnungsamt umschichten für den Kampf gegen die Miethaie, Kiezblocks für die Verkehrsberuhigung und die Verstetigung der Finanzierung von Nachbarschaftsinitiativen.

Finn Leben

Listenplatz 23

Hallo, ich bin Finn 25 Jahre alt und seit dem Frühjahr 2025 Mitglied der Linke. 

Ich wohne schon mein ganzes Leben in Tempelhof-Schöneberg. Ich habe meinen Bachelor in Geschichte vor bald einem Jahr abgeschlossen und befinde mich als angehender Lehrer gerade im Master of Education. 

Aus diesem Hintergrund begründet sich mein Wunsch mich besonders für die Jugend und Bildung stark zu machen.

Als  betroffene Person muss ich immer wieder feststellen wie neurodivergente Kinder und Jugendliche vom System und der Verwaltung übersehen und benachteiligt werden. Für Kids aus vulnerablen Gruppen sind Orte der Begegnung wie Jugendclubs besonders wichtig. 

Solche dritte Orte müssen wir schützen und ausbauen, damit sich Heranwachsende, unabhängig von ihrem Hintergrund oder ihrer Befähigung, frei und ohne Angst entfalten können. 
 

Michael Lech

Listenplatz 24

Ich bin Michael, 22 Jahre alt und stamme aus einer polnischen Arbeiter*innenfamilie. 

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten, habe ich dieses Schuljahr meine Fachhochschulreife nachgeholt und orientiere mich ab September mit einer Ausbildung zum Erzieher neu um. Da ich bereits davor schon viele Jahre in der ehrenamtlichen Jugendarbeit aktiv war, ist die Jugendarbeit mein politischer Schwerpunkt, um Jugendlichen eine Plattform zu geben. 

Kürzungen im Sozialen sowie in Kunst und Kultur, Militarisierung, Gentrifizierung, steigende Mieten und hohe Lebenshaltungskosten sind Themen, die nicht nur mich selbst, sondern viele Heranwachsende tagtäglich beschäftigen und dementsprechend politisch angegangen werden müssen.

Ellen Ehmke

Kandidatin als Bezirksbürgermeister*in / Bezirksstadträt*in

Ich stehe für einen konsequenten Einsatz gegen Ungleichheit. 

Das ist das Thema, zu dem ich seit über 10 Jahren beruflich arbeite, das mich schon in meiner Jugend politisiert hat.

Ich bin überzeugt: Politik gegen Ungleichheit beginnt auf kommunaler Ebene, im Bezirk, im Kiez. Sie beginnt mit bezahlbaren Mieten, guter Gesundheitsfürsorge, Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten für alle, mit durchmischten Kiezen, in denen Raum für Miteinander und Gemeinschaft entsteht, in denen alle sich sicher im Verkehr bewegen und in ihrer Wohnung bleiben können, und in denen Menschen, die sich gemeinsam für ihre Anliegen einsetzen, Unterstützung finden. 

Dafür setze ich mich ein - mit euch gemeinsam und ab Herbst im Schöneberger Rathaus.

Zurück zum Kopf der Seite