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Einrichtung einer Findungskommission für Personal 2026

Schlagworte

  • BVV-Wahlprogrammprozess für 2026 starten
  • frühzeitige Kandidat:innenfindung für AGH & BVV mit Beteiligung der Basis
  • Partizipation für alle: Politik in besonderen Lebenslagen ermöglichen

Kandidat*innen-Findungs-Kommission

Vorschlag zu einen Transparenten und demokratischen Verfahren zur Kandidat*innenfindung für Abgeordnetenhaus- und BVV-Wahlen in Tempelhof- Schöneberg

Am 20.9.2026 finden in Berlin die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Bei den Bundestagswahlen 2025 waren wir in Berlin stärkste Kraft und sind mittlerweile auch mitgliederstärkste Partei in Berlin. Das ist Verantwortung und Verpflichtung zugleich.

In Tempelhof-Schöneberg wollen wir wieder wie zuletzt 2021 in Fraktionsstärke in die BVV einziehen. Hierfür wollen wir eine Liste von mindestens 22 geeigneten Genoss*innen aufstellen, um diese Fraktion personell besetzen zu können.

Auch für das Abgeordnetenhaus benötigen wir geeignete Kandidat*innen, einmal für die sieben Tempelhof-Schöneberger Wahlkreise und auch für eine Landes- oder Bezirksliste. Ob wir mit einer Landes- oder Bezirksliste in den Wahlkampf gehen, klärt sich29
voraussichtlich im Herbst diesen Jahres.

Um geeignete Kandidierende zu finden, wollen wir eine Kandidat*innen-Findungs-Kommission im Bezirksverband bilden. Ihr sollen Genoss*innen angehören, die eine große Bandbreite von Erfahrungen einbringen und persönlich keine Ambitionen auf Mandate in33
AGH und BVV hegen.

Über einen offenen Aufruf soll diese Kommission mit bis zu 9 interessierten Genoss*innen gebildet werden. Sollte es mehr als 9 Interessent*innen für die freien Plätze geben, entscheidet das Los.

Die Kandidat*innen-Findungs-Kommission soll dann Anforderungsprofile entwickeln und als Aufruf formulieren, der insbesondere die Zugänglichkeit für alle Genoss*innen in den Blick nimmt und Genoss*innen mit besonderen Bedarfen bei Kandidaturen unterstützt.

Am Ende dieses Kandidat*innen-Findungs-Prozesses soll ein Vorschlag stehen, der dann dem Vorstand vorgelegt wird. Dieser soll dann eine vorgeschlagene Reihung und vorgeschlagene Direktkandidaturen in den Wahlkreisen auf der Aufstellungsversammlung zur Abstimmung geben. Natürlich bleiben alle Listen bis zur Schließung in besagter Versammlung offen.

Dieser Vorschlag soll eine ausgewogenene Mischung aus neuen und erfahreneren Mitgliedern mit unterschiedlichen Hintergründen und Schwerpunkten unter Beachtung von satzungsrechtlichen Vorgaben und Beschlüssen des Landesparteitages (u.a. Migrantische48
Linke) enthalten. Hierfür planen wir einen Prozess, der einen realistischen Einblick in die Ausübung eines AGH- oder BVV- Mandates ermöglicht, insbesondere was den zeitlichen Aufwand für das Mandat und inhaltliche Anforderungen angeht. (Als grobe Richtlinie: Ein51
Mandat im Abgeordnetenhaus bedeutet Vollzeit, für ein BVV-Mandat sind etwa 10-15 Wochenstunden zu veranschlagen, die Hälfte davon entfällt auf Gremiensitzungen).

Mit den Kandidierenden sollen durch die Kandidat*innen-Findungs-Kommission Einzelgespräche geführt werden, um die Motivation, Erfahrungen und fachliche Expertise/Interesse zu erforschen. Hieraus soll ein Eignungs- und Interessenprofil erarbeitet werden.

Grundlage einer Kandidatur für Die Linke ist die Identifikation mit der Partei und ihren Grundsatzpositionen sowie politische Motivation Voraussetzung, sowie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. Fachliche Kompetenz und rhetorische Fähigkeiten sind erwünscht. Es wird geachtet dass neben formelles Wissen auch betroffene Menschen oder ehrenamtliche/informelle Arbeit geeignete Erfahrung bilden.

Hierzu wird eine Handreichung erarbeitet.

Wir erwarten, dass im Wahlkampf (01.05. bis 20.09.26) die Öffentlichkeitsarbeit eng mit dem Vorstand bzw. mit den vom Vorstand bestimmten Zuständigen abgestimmt wird. Kandidierenden soll ermöglicht werden, Einblick in den Alltag eines Abgeordneten oder68
Verordneten zu nehmen.

Zur Vorbereitung auf ein etwaiges Mandat werden Fortbildungen organisiert oder an bestehende Angebote vermittelt.

Die ausgewählten Kandidat*innen verpflichten sich mit den bezirklichen AG, AK, Vorstand und Fraktion an die Erarbeitung des Wahlprogramms zu beteiligen, was auf die Bedarfe der Menschen im Bezirk sich orientiert. Hierfür sind Beteiligung und Mitorganisation von Haustürgespräche, Runde Tische, Workshops/Konferenzen und Kampagnen wichtig.

Von Bewerber*innen wird erwartet, dass sie sich verpflichten, die Mandatsträgerbeiträge zu entrichten, sich an die Beschlüsse der Partei in Land und Bezirk zu halten und die Ressourcen (insbesondere Wahlkreisbüro und Personal), die das Mandat mit sich bringt, im Einvernehmen mit dem Bezirksvorstand zu nutzen. Ebenso erwarten wir, dass im Falle eines Parteiaustrittes das für und durch Die Linke errungene Mandat zurückgegeben wird.

Zum vorgenannten wird eine schriftliche Vereinbarung erarbeitet.

Im Bezirksvorstand wird regelmäßig über den Stand des Prozesses berichtet. Am Ende beschließt dieser einen Vorschlag für die Aufstellungsversammlung unter Berücksichtigung des Vorschlages der Personalfindungskommission.

Zeitschiene

Findungs-Kommission

  • Konstituierung (Hybrid, Terminvorschlag: 25.07. 19 Uhr)
  • Diskussion, Abstimmung und Verabschiedung Geschäftsordnung & Agenda (inkl. Kriterien)
  • Aufruf am 15. August veröffentlichen
  • Anforderungsprofil als Aufruf formulieren (inkl. Angebot für Empowerment für Inklusion)
  • Ermunterungs-Arbeit
  • währenddessen entscheidet LaVo über Präferenz Landes-/Bezirksliste.
  • Oktober: Zukunfts-Werkstatt #2 “Kommunale politische Arbeit”
  • Persönliche Gespräche bis 20. Oktober
  • Erarbeitung von Vorschlägen für BVV-Liste und AGH-Kandidaturen bis 3. November
  • Liste wird im Vorstand besprochen in der Sitzung vom 06.11.25
  • Einladung zur MV Mitte Dezember.
  • Listen-Vorschläge auf Mitgliederversammlung zur Abstimmung stellen+
  • Auftrag Findungs-Kommission

Ziel: Rekrutierung von / Empfehlungen für

  • BVV-Liste
  • Bezirks-Liste AGH, falls vom Landesvorstand entschieden
  • andernfalls: Top-Picks für die Landesliste AGH
  • Direktkandidaturen Wahlkreise AGH
  • Stadträt*innen
  • Aufruf ausarbeiten
  • inkl. Empowerment von Kandidat*innen mit besonderen Bedarfen (Thema: Zugänglichkeit / peer- to-peer-Programm)
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