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Harald Gindra unterstützte die Beschäftigten bei einer ihrer vielen öffentlichen Aktionen und Warnstreiks, im Februar 2020 gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Pascal Meiser und Susanne Ferschel.

KiezBüro: Katharina Marg

Ein Schritt in die richtige Richtung gegen Hungerlöhne in der Systemgastronomie

Nach drei ergebnislosen Tarifverhandlungen ist es endlich soweit. Die Forderung von Mitarbeiter_innen und Gewerkschaft der Schnellrestaurants auf wenigstens 12 Euro Stundenlohn wird nun mit einem neuen Tarifvertragumgesetzt. Alle 120.000 Beschäftigten bei McDonald’s, Burger King, Starbucks, Nordsee und Co. bekommen so in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld, so auch die Beschäftigten in Tempelhof-Schöneberg.

In der Tarifgruppe 2 gibt es zum Beispiel spätestens am 1. Dezember 2023 mindestens 440 Euro pro Monat mehr. Ab Juni 2020 und bis Juli 2024 sind das immerhin 27,7 % mehr. Nach den USA und Großbritannien wehrten
sich auch die Mitarbeiter_innen der deutschen Fast-Food-Industrie und waren auf die Straße gegangen. Während der Konzern im Jahr 2019 sechs Milliarden Dollar Gewinn machte, wurden die Kolleg_innen die an der Basis das Essen verkaufen mit 9,64 abgespeist.
KiezBüro: Katharina Marg