Für ein bezahlbares Tempelhof-Schöneberg!
Bericht vom Wahlkampfauftakt der Linken Tempelhof-Schöneberg
Mit Rufen wie „Alerta, alerta, antifascista!“ und „Niemals alleine, immer gemeinsam“ hat die Linke Tempelhof-Schöneberg am Donnerstag (21.05.) ihren Wahlkampfauftakt vor dem alten Karstadt-Gebäude am Tempelhofer Damm gefeiert. Neben Michael Efler (Sprecher für Klimaschutz und Stadtentwicklung in der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus), Harald Gindra (Mitglied der BVV für die Linke Tempelhof-Schöneberg) und Mia-Kim Ida (für die Linksjugend ['solid]) sprach Sarah Bremer, Direktkandidatin für Wahlkreis 4 - Tempelhof bei den im September anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus.
In ihrer Rede wies Sarah auf die lange Geschichte des Gebäudes hin, das bereits 1913 erbaut wurde, im Besitz von dem jüdischen Kaufmann Edmund Elend war und 1933 von den Nationalsozialisten geraubt wurde. Seit 1967 war das Kaufhaus Karstadt in den Räumen, bis es 2024 geschlossen wurde. Ohne Interessen der Nachbarschaft überhaupt zu befragen, wurden nun ein Lidl und ein Woolworth in den Räumen eröffnet. Die Wünsche der Nachbarschaft, die von Vertreter*innen der Linken befragt wurden, waren allerdings sehr andere. Dies ist einer der Missstände, auf die Sarah auch in ihrem Wahlkampf stark aufmerksam macht. Als stark in Tempelhof verankerte zukünftige Abgeordnete wird sie sich ab September für den Bezirk im Abgeordnetenhaus stark machen - gegen die marode Infrastruktur, gegen Kinderarmut und gegen die Militarisierung.
Es sind zwar noch fast vier Monate bis zur Wahl, aber die Linke Tempelhof-Schöneberg ist bereit für einen antifaschistischen, antikapitalistischen und anti-militaristischen Wahlkampf. Denn eine andere Politik ist möglich: Für ein bezahlbares Tempelhof-Schöneberg!
Ronja Zoe Schultz
