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Mieterverdrängung in Schöneberg

Krasses Beispiel: Barbarossaplatz - das erste Haus mit einfachen kleinen Wohnungen ist abgerissen. Als nächstes soll die Schwäbische Straße 7a+7b nach Plänen des Eigentümers folgen. Bilanz: 130 erschwingliche Wohnungen verschwinden, ersetzt durch hochpreisige größere Eigentumswohnungen (3.500 bis 4.000 €/qm). In anderen Häusern Schönebergs Luxussanierungen, Umwandlung in Eigentums- oder Ferienwohnungen. Mietsteigerungen zwingen viele Haushalte einen steigenden Anteil des Einkommens für Wohnen auszugeben (bis über 50%).

Politik hat die "Sozialpflichtigkeit" von Eigentum gegen Verwertungsinteressen durchzusetzen: DIE LINKE will Begrenzungen von Mietsteigerungen, Begrenzung und Befristung von "Modernisierungsaufschlägen", realistische Sätze für Wohnkosten (Hartz IV und Grundsicherung) und angemessenes Wohngeld, Zweckentfremdungsverbot und neuen Sozialen Wohnungsbau.

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