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Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

 

ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die in Tempelhof-Schöneberg DIE LINKE gewählt haben. Wir können mit den Wahlergebnissen insgesamt nicht zufrieden sein. Ich möchte trotzdem mit guten Nachrichten beginnen:

Wir werden auch in dieser Wahlperiode eine 5-köpfige Linksfraktion in der BVV von Tempelhof-Schöneberg haben. Das ist ein toller Erfolg unserer Kommunalpolitiker/innen, die das gute Ergebnis von 2016 (8,7%) sogar noch mal leicht übertroffen haben (8,8%). Die beharrliche Interessenvertretung für die Menschen im Bezirk unter dem Motto "Helfen statt reden" wurde belohnt. Zur (Wieder-)Wahl gratuliere ich herzlich: Elisabeth Wissel, Martin Rutsch, Christine Scherzinger, Harald Gindra und Katharina Marg.

Zum Einzug in das Abgeordnetenhaus gratuliere ich Sebastian Scheel, der im Ortsteil Friedenau antrat. Für mich hat es leider (noch) nicht ganz gereicht: Ich bin auf dem ersten Nachrücker-Platz und hoffe, früher oder später noch in das AGH einziehen zu können.

Ich hoffe, wir bekommen einen Senat, der gewillt ist, das tolle Ergebnis des Volksentscheids "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" umzusetzen. Das fette "Ja" zum Volksentscheid war eine der positiven Überraschungen des gestrigen Abends.

Aber natürlich ist all das überlagert von dem katastrophalen Abschneiden bei der Bundestagswahl, das uns auch im Bezirk getroffen hat. Ich selbst habe gegenüber meiner letzten Bundestagsdirektkandidatur (2017) 4,7% verloren und bin bei nur noch 6,1% gelandet. Bei den Zweitstimmen ging es sogar um 5,7% auf 7,5% zurück. Damit folgen wir dem negativen Trend auf Landes- und Bundesebene. Vor diesem Hintergrund sind unsere Ergebnisse bei BVV- und AGH-Wahl noch höher einzuschätzen.

Wir haben nun viel zu diskutieren darüber, warum wir so viel weniger Wählerinnen und Wähler von unserem politischen Angebot überzeugen konnten als bei früheren Wahlen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung dazu mitteilen könnten. Sagen Sie uns: Woran hat’s gelegen? Was stört Sie an der LINKEN? Was sollte DIE LINKE anders machen? Ich freue mich über Zuschriften an: alexander.king@dielinke.berlin

Alexander King